1&1 Drillisch
13.08.2020

1&1 Drillisch AG – Mit erfolgreichem 1. Halbjahr 2020

• Kundenverträge: +240.000 auf 14,57 Mio.

• Umsatz: +4,1 % auf 1.881,2 Mio. EUR

• Service-Umsatz: +3,1 % auf 1.497,0 Mio. EUR

• EBITDA: 329,6 Mio. EUR, nach 340,4 Mio. EUR im Vorjahr; vergleichbares EBITDA: +4,0 %

• Ergebnis je Aktie (EPS): + 3,5 % auf 1,05 EUR

• Prognose 2020: ca. + 4 % Umsatzwachstum (Service-Umsatz: +2% – 3 %), EBITDA auf Vorjahresniveau

 

 

Maintal, 13. August 2020 – Die 1&1 Drillisch AG (ISIN DE 0005545503) konnte im ersten Halbjahr 2020 die Zahl der Kundenverträge im Vergleich zum 31. Dezember 2019 über alle Kundengruppen um 240.000 auf 14,57 Mio. Verträge erhöhen. Dabei konnten 250.000 Mobile-Internet-Verträge hinzugewonnen werden und die Vertragszahl auf 10,24 Mio. gesteigert werden. Breitband-Anschlüsse gingen leicht um 10.000 DSL-Verträge auf 4,33 Mio. zurück. Gegenüber dem 30. Juni 2019 stieg die Zahl der Kundenverträge insgesamt um 650.000 bzw. 4,7 %.

 

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2020 um 4,1 % auf 1.881,2 Mio. EUR (H1-2019: 1.806,3 Mio. EUR). Dabei erhöhten sich die margenstarken Service-Umsätze um 3,1 % auf 1.497,0 Mio. EUR (H1-2019: 1.451,8 Mio. EUR). Hierin enthalten sind negative Umsatzeffekte in Höhe von -4,6 Mio. EUR (insbesondere fehlende International-Roaming-Umsätze) infolge der Coronavirus-Pandemie, aufgrund temporär eingeschränkter Reisemöglichkeiten unserer Kunden. Ohne diesen negativen Effekt wären die Service-Umsätze um 3,4 % gestiegen.

 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ist im ersten Halbjahr 2020 mit 329,6 Mio. EUR hinter dem Vorjahr (H1-2019: 340,4 Mio. EUR) zurückgeblieben. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus regulatorischen Effekten in Form der TAL-Preiserhöhung (seit 1. Juli 2019) von rund -8,2 Mio. EUR sowie Mehraufwendungen aus der EU Regulierungsentscheidung zu SMS-Kosten (seit 15. Mai 2019) von rund -5,5 Mio. EUR (H1-2019: -1,0 Mio. EUR). Im Zusammenhang mit Planungen und Vorbereitungen für das 5G-Mobilfunknetz fielen Kosten von -5,6 Mio. EUR (H1-2019: -1,9 Mio. EUR) an. Zusätzlich gab es Ergebnisbelastungen in Folge des temporär veränderten Nutzungsverhaltens unserer Kunden infolge der Coronavirus-Pandemie in Höhe von rund -10,2 Mio. EUR. Ohne alle genannten Effekte wäre ein vergleichbares EBITDA um 4,0 % gewachsen.

 

Der Free Cashflow erhöhte sich im ersten Halbjahr 2020 deutlich von 62,1 Mio. EUR im Vorjahr um 117,3 Mio. EUR auf 179,4 Mio. EUR. Aktuell steht 1&1 Drillisch ca. 406 Mio. EUR frei verfügbare Liquidität zur Verfügung.

 

Ausblick

Für das Gesamtjahr 2020 erwartet die Gesellschaft weiteres Kundenwachstum. Wie per Ad-hoc am 11. August 2020 bekanntgegeben, erwartet die Gesellschaft ein Umsatzwachstum in Höhe von ca. 4 % (Vorjahr: 3.674,9 Mio. EUR) und einen Anstieg des Service-Umsatzes um 2 bis 3 % (Vorjahr: 2.943,0 Mio. EUR). Das EBITDA soll unverändert auf Vorjahresniveau (683,5 Mio. EUR) liegen. Diese Prognose ist weiterhin mit Unsicherheiten behaftet, da eine Einschätzung von Dauer und Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie derzeit nicht genau möglich ist.

 

Der Halbjahresfinanzbricht ist am 13. August 2020 auf der Homepage der Gesellschaft abrufbar.

https://www.1und1-drillisch.de/investor-relations/berichte

 

Pressetext im PDF-Format
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