1&1 Drillisch
21.09.2020

National Roaming – 1&1 Drillisch ruft Bundesnetzagentur an

Maintal, 21. September 2020 - 1&1 Drillisch hat die Bundesnetzagentur am 18. September 2020 formell in die National Roaming Verhandlungen einbezogen und bei der Regulierungsbehörde beantragt, ihre Schiedsrichterrolle gegenüber Vodafone und Deutsche Telekom wahrzunehmen, da die National Roaming Verhandlungen mit diesen beiden Netzbetreibern bislang zu keinem Ergebnis geführt haben. Damit soll die Verhandlungsverpflichtung, die allen etablierten Netzbetreibern unter den 5G-Frequenzbedingungen obliegt, effektiv und zeitnah durchgesetzt werden. Bezüglich Telefónica wurde bislang noch kein solcher Antrag gestellt, da hier die Verhandlungen andauern. 1&1 Drillisch behält sich vor, auch mit Blick auf Telefónica einen entsprechenden Antrag bei der Bundesnetzagentur zu stellen.

 

In den Vergabebedingungen der 5G-Frequenzauktion aus dem Jahr 2019 ist ausdrücklich vorgeschrieben, dass die Bundesnetzagentur auf Antrag als Schiedsrichter fungiert, um sicherzustellen, dass National Roaming gegenüber einem Neueinsteiger wie 1&1 Drillisch nicht an unbillige Konditionen geknüpft wird und die Verhandlungen diskriminierungsfrei geführt werden. Der weitere zeitliche Ablauf für die Umsetzung der Schiedsrichterrolle wird von der Bundesnetzagentur festgelegt.

 

1&1 Drillisch beabsichtigt, ein leistungsfähiges 5G Mobilfunknetz aufzubauen. Für einen mehrjährigen Übergangszeitraum bis zur Verfügbarkeit von Flächenfrequenzen sowie dem Abschluss des Netzaufbaus benötigt 1&1 Drillisch als Neueinsteiger National Roaming, um eine lückenlose Versorgung der Kunden sicherzustellen.

Pressetext im PDF-Format
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